Thermoschockbeständigkeit mit hexagonalem Bornitrid
Herausforderung
Thermoschock entsteht, wenn Bauteile oder Beschichtungen in kurzen Zyklen starken Temperaturwechseln ausgesetzt sind, etwa beim Vorheizen, beim Kontakt mit heißen Schmelzen oder während Wiederanfahrprozessen. Die abrupten Temperaturgradienten erzeugen hohe mechanische Spannungen an Komponenten und führen so zu einem zentralen Stabilitäts- und Qualitätsrisiko in thermisch belasteten Anwendungen.
Konsequenz
Thermoschock führt zu einer fortschreitenden Schädigung von Bauteilen: Mikrorisse, Abplatzungen und strukturelle Versprödung beeinträchtigen Maßhaltigkeit, Standzeit und Anlagenverfügbarkeit. In zyklischen Hochtemperaturprozessen verstärken sich diese Effekte kontinuierlich und entwickeln sich zu einem wesentlichen Kosten- und Produktionsrisiko.
DIE HENZE-Lösung
Hexagonales Bornitrid von Henze BNP bietet als Bauteil eine technisch wie wirtschaftlich überzeugende Lösung für Anwendungen mit extremen Temperaturwechseln.
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Häufig gestellte Fragen
In welchen Anwendungen ist die Thermoschockbeständigkeit von Bornitrid besonders wichtig?
Die herausragende Thermoschockbeständigkeit ist branchenübergreifend gefragt, besonders aber im Metallguss und im Hochtemperatur-Ofenbau. Im Metallguss werden daraus langlebige Schmelztiegel, Düsen und Formteile gefertigt, die die Lebensdauer der Werkzeuge sowie die Prozesssicherheit deutlich erhöhen. Im Ofenbau sorgt das Material in Form von elektrischen Isolationshülsen, Heizerstützen oder Thermoelementschutzrohren trotz ständiger Temperaturwechsel für Verlässlichkeit.
Wie verhalten sich Bornitrid-Produkte von Henze BNP bei extremen Temperaturwechseln?
Bornitrid-Produkte, insbesondere unsere HeBoSint® Werkstoffe, sind von Natur aus hochgradig thermoschockbeständig. Sie halten plötzlichen und extremen Temperaturwechseln problemlos stand, ohne ihre strukturelle Integrität zu verlieren. Dadurch sichern sie eine effiziente und absolut sichere Prozessführung, selbst wenn es heiß hergeht.
Was verursacht eine hohe Thermoschockbelastung in industriellen Prozessen?
In nahezu allen Hochtemperaturprozessen entstehen unvermeidbar extreme Temperaturwechsel. Anlagenkomponenten und Werkzeuge werden meist sehr schnell aufgeheizt, oft durch einen plötzlichen Kontakt mit extrem heißen Medien wie Metallschmelzen und kühlen anschließend wieder rasch ab. Diese abrupten Schwankungen belasten herkömmliche Materialien enorm und können zu Rissen oder Bauteilversagen führen.